Glossar
Prägen
Der Prägefoliendruck ist in seiner Grundform ein Hochdruckverfahren und lässt sich anhand des Buchdrucks leicht erklären und verstehen. Das entscheidende gemeinsame Merkmal ist, dass die druckenden Teile der Druckform höher liegen als die sie umgebenden, nicht druckenden Teile. Die Druckform, hier Prägewerkzeug genannt, wird in der Prägepresse indirekt beheizt. Die Aufgabe des Druckmediums (vergleichbar beim Buchdruck mit der aufgewalzten Druckfarbe) übernimmt beim Prägen die Prägefolie. Der Anpressdruck und der Wärmeeinfluss bewirken, dass die von den erhöhten Partien des Prägewerkzeuges bestimmten Partien der Prägefolienschicht vom Träger abgelöst werden und auf den Bedruckstoff übertragen werden. Wird keine Prägefolie verwendet spricht man von einer Blindprägung.
Zietenstraße 65
09130 Chemnitz
Montag - Freitag
7.00 - 18.00 Uhr
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